Verwendung in der Küche
Während Olivenöl in deutschsprachigen Haushalten meist nur auf dem Salat landet, wird in der griechischen Küche Olivenöl
wie bei uns Butter verwendet: auf dem Brot, zum Kochen, Dünsten, Backen, Braten, Grillen, Frittieren. Extra Olivenöl
nativ hat einen hohen Rauchpunkt (bei ca. 250 Grad) und ist daher bestens für alle Gararten geeignet.
Olivenöl in
der Fritteuse kann 3 - 5 Mal verwendet werden, wenn gleiche oder geschmacksähnliche Nahrungsmittel darin gegart werden. Trotz
Wiederverwendung bleiben noch 30 - 50 % der Vitamine im Olivenöl erhalten!
Richtig braten mit Olivenöl: Olivenöl sollte nie bis zum Siedepunkt erhitzt werden. Mit Erreichen
des Rauchpunktes ist der ideale Zeitpunkt zum Braten bereits überschritten. Die chemische Zusammensetzung des Öls verändert
sich, Zersetzungsprozesse, die unter Umständen sogar gesundheitsschädlichen Stoffe bilden, treten ein.
Verwendung als Lichtquelle
Schon in der Antike wurde das Olivenöl zur Beleuchtung von Häusern und öffentlichen Gebäuden verwendet. Bis zum
Anfang des 20. Jahrhunderts diente das Olivenöl auch bei den kretischen Bauern als Hauptlichtquelle. Heute noch finden
sich in kretischen Kirchen einfache Plastikflaschen mit Olivenöl - diese werden von den Kirchgängern als Opfergabe
dargebracht, um damit das Ewige Licht zu befeuern.
Anwendung: Olivenöl in ein feuerfestes Gefäss geben, Docht hinein platzieren und anzünden. So ergibt sich ein warmes
und angenehmes Licht für laue Sommernächte am Balkon oder im Garten bzw. für gemütliche Winterabende im Wohnzimmer.