Der Ursprung des Olivenbaums liegt im östlichen Mittelmeerraum. Gemäss der griechischen Mythologie hat die
Göttin Athene den Menschen den ersten Olivenbaum geschenkt. Archäologische Funde auf den Ägaischen Inseln und damit
auch auf Kreta brachten fossile Olivenblätter hervor, die ca. 60.000 Jahre zurückdatieren! Schon damals haben die Minoer
den wilden Ölbaum kultiviert und in Form von Plantagen angebaut.
Im gemäßigten Mittelmeerklima finden Olivenbäume ideale Lebensbedingungen: viel
Sonne, im Herbst ordentlich Regen und keine großen Temperaturschwankungen. Im niederschlagsarmen Sommer versorgen sich
die Bäume über die bis zu 6 Meter langen Wurzeln mit Wasser. Durch diese Fähigkeiten gedeihen
sie auch auf kargstem Boden.
Auf Kreta wachsen rund 25 Millionen der weltweit 800 Millionen Olivenbäume. Der Ölbaum bietet schon seit jeher
die Lebensgrundlage auf der Insel Kreta. Fossile Olivenblätter deuten darauf hin, dass der Ölbaum bereits von den Minoern
kultiviert und in Form von Plantagen angebaut wurde. Dabei wurden nicht nur die Oliven als Nahrungsquelle genutzt, sondern
der gesamte Ölbaum wurde genutzt: Blätter als weiche Bettunterlage, das Holz zum Heizen und zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen,
wie einfaches Besteck etc, Blätter und Frucht in der Medizin und als Körperpflege.